Archiv für den Monat: März 2015

In Shanghai in die Bresche springen

Dienstag morgen, hier in Beijing läuft mein Ofen, es geht noch darum für das Produkt des Kundens Einstellungen zu finden. In dem Fall sehr knifflig denke ich. Aber da kam gestern noch ein Anruf das ich nach Shanghai muss, einer unserer Öfen dort steht. Jetzt warte ich heute auf die Flugdaten, so ab 13:00 Uhr Ortszeit darf ich mit einem Anruf rechnen. So schnell kanns gehen… heute Abend sitze ich vielleicht im Flieger nach Shanghai.

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Gähn...

Hier gammel ich gerade rum und schreibe Blog. Der Fahrer kommt erst in 30min. Vielleicht sollte ich ja auch mal ein paar Sachen packen 🙂

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Zum Mittag habe ich meine Übersetzerin mit zum Essen genommen. Da hatte ich wenigstens jemanden zum reden. Rechts sitzt der Fahrer, wir gehen immer außerhalb der Fabrik essen. Diesen Fisch liebe ich, ein süß saurer Mandarin Karpfen. Das hab ich mir mal gemerkt.

So jetzt sitze ich im Flieger. Ich habe gerade eine 777-300 ER auf einer Außenposition geborded, per Bus und einer Treppe! Da passen bestimmt 400 Passagiere rein. Entweder bleibt die leer oder wir boarden in einer Stunde noch 🙂 Warum man mit dieser Maschine die Kurzstrecke Beijing – Shanghai bedient verstehe ich ohnehin nicht. ER steht für Extended Range, dafür ist diese Boeing optimiert.
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Aber diese Triebwerke mal von einer Treppe aus zu sehen ist schon cool. Hier auf dem Foto sieht man auch das dreiachsige Hauptfahrwerk. Eindeutig eine 777 😉

Abflug mit 50min Verspätung, China Eastern Airlines 😉

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Tolles Schild 🙂

Gute Nacht zusammen!

8 Stunden gearbeitet, zurück nach Beijing. Ich bin langsam ne abgebrühte Socke. This is the last and final call for… und ich sitz bei meinem Bier und denke. Ihr wartet doch sowieso alle in dem verdammten Bus auf mich. Das trink ich jetzt gemütlich.

Wie geil ist das denn, der Bus hält am Flieger so das die letzten die eingestiegen sind als erste raus kommen. 🙂

Ende der Geschichte.

Sommerpalast Beijing

Sonntag in Beijing, heute ging es zum Sommerpalast. Laut TripAdvisor ein Geheimtipp. Aber den kannten außer mir noch 40.000 andere 🙂 so stand es zumindest auf dem Besucherzähler.

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Die Kirschblüten haben es mir angetan. Der Frühling kommt hier scheinbar früher als in Deutschland.

Es ist beeindruckend was es in Beijing alles zu sehen gibt! Ich bin Stunden lang im Sommerpalast unterwegs gewesen oder manchmal einfach nur an einem tollen Platz gesessen. Aber die ganze Anlage hab ich nicht geschafft.

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Wo Shanghai einfach nur gigantisch ist da ist Beijing beeindruckend schön. Es gibt in Beijing soweit ich das heute weiß keine wirklich hohen Gebäude, erinnert mich irgendwie an Paris. Frag mich nicht kam mir gerade so in den Sinn.

 

Samstag in Beijing

Was für eine tolle Stadt!

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Heute hab ich mir den Platz des himmlischen Friedens angeschaut. Der Platz ist ganz ok, für die verbotene Stadt hätte man circa zwei Stunden anstehen müssen. Also hab ich mich für den Park entschlossen und ganz ehrlich, ich denke das ist ein Geheimtipp. Man geht nur durch das Tor und der ganze Trubel hört auf. Es ist unheimlich schön. Abends gabs noch Hotpot wie man sieht mit vielen Leuten an einer Theke. Mal eine andere Art Hotpot zu essen.

Beijing for the first time

Heute geht’s für zwei Wochen nach Beijing. Die Reisebedingungen für uns Servicetechniker haben sich verbessert. Mein Flug war Premium Economy und mit meinen Meilen hab ich das Upgrade in die Business Class bezahlt. Jetzt gammel ich in der Business Lounge. Das ist total entspannt. Das ist die Lounge die man als Frequent Traveler nutzen kann. Kein Trubel, Getränke und Snacks für lau. Becks vom Fass und Blick aufs Rollfeld um Terminal 1. Schnelles Wifi.Business Loung Frankfurt Terminal 1

Auf den Flug freu ich mich jetzt richtig.

Die Vorherige Version hab ich kurz total übermüdet zusammen getippt, jetzt hab ich ausgeschlafen und bin 3 Uhr morgens wach. Ich hab zwar richtig geschlafen auf dem Flug, es ist halt richtig gut wenn man den Sitz ganz flach machen kann. Aber trotzdem musste ich mich direkt nach der Arbeit erst mal hinlegen. Letzte Woche vom wahrscheinlich größten Ofen den wir 2015 aufbauen zum wahrscheinlich kleinsten Ofen 2015 hier in Beijing. Ich musste schon schmunzeln. Aber bin auch froh hier einen auf den ersten Blick einfachen Job zu haben.

Während des Fluges hab ich mich umgeschaut und bin mal in der 747 hoch in den Aufbau hinter dem Cockpit, in diesem Fall weiter Business Seats. Dabei hab ich eine Flugbegleiterin getroffen die mich dann tatsächlich mal rumgeführt hat. In die First Class mit einer kleine Erklärung dazu und die komplette Business Seats hat sie mir gezeigt.

Die Bilder von der Chinesischen Mauer kommen Online nie so rüber wie auf dem Rechner 🙁

Tag 2.

Der Ofen ist fertig aufgebaut. Jetzt warte ich auf die Anschlüsse, Gas, Wasser und Strom. Meinem Wochenende in Beijing steht nix im weg.
Übrigens, auf dem Weg zum Ofen komm ich daran vorbei…

Dazu muss man wissen, ich bin in Ettlingen aufgewachsen und meine Schule war nach Wilhelm Lorenz benannt 🙂 So genug für heute.

Tag 3

Das bisschen Ofen steht und der Kunde hat auch schon alle Anschlüsse fertig. Well then…

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13 Polizisten

Die Anzahl an Ordnungshütern die ich heute brauchte um mein Taxi zu erreichen. Es gab ein kleines gerangel um mich als Fahrgast. Der Fahrer war aber vom Kunden bestellt, er hatte mich am Montag auch abgeholt. Es gab eigentlich keine Frage…

Naja das dauert dann bis alle Personalien aufgenommen sind. Aber die Lufthansa hatte zum Glück 4 Schalter und es ging flott mit dem Checkin.

Ich liebe das.

„Guten Morgen Herr Kunz wo soll es den hin gehen?“

„Nach Frankfurt.“

„Wo wollen sie gerne sitzen?“

„Letzte Reihe am Fenster.“

„Ihr Sitz ist 38F sie sitzen in der Reihe alleine.“

So kann das laufen. Die Dame ist gut ausgebildet, erfahren und freundlich. Sie macht einen ordentlichen Job. Den die ca. 120 Passagiere checkt sie mit drei Kollegen ein. Sie versteht warum ich die letzte Reihe will.

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Schau mer mal...

Die Welt ist zu klein für uns

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Ja, der Peter 🙂 Neulich war ich wieder im Allgäu, aber da hab ich nicht dich besucht. Ich bin ganz neidisch auf deinen Lufthansa Flug 🙂
Der Peter fängt bald einen Job in Shanghai an, also permanent dort. Damit gibt es noch jemanden den ich in Shanghai besuchen kann. Langsam macht es richtig Spaß.

Wie klein die Welt ist hab ich dann auch beim Kunden wieder gemerkt. Der Spanier der in Moskau arbeitet, Jose, ist ein Ex Kollege von den Leuten hier. Das war wild!

Breisach hab ich aus der Luft erkannt weil mich meine Eltern da immer zum Sommerzeltlager hin abgeschoben haben. Die Festung Neu-Breisach war der Hinweis. Hey Mama, alles gut, mir hat es da gefallen 🙂

Genf, die Autobahn am See, die Lage des Flughafens.

Costa Garraf… da hat mir die Bedienung hier geholfen 🙂