Archiv für den Monat: Juni 2015

Rückflug Korea

Ganz unerwartet muss der Rückflug aus Korea einen eigenen Artikel bekommen 😀

Zum einen sind wir auf dem Weg zum Flughafen an einem Baseball-Automaten vorbei gekommen. Das war sehr geil!

Zum anderen hat sich meine Buchungsklasse geändert 😀

Beim Checkin hab ich mich beschwert was die Lufthansa alles vercheckt hat die letzten Flüge. Denn eigentlich wäre ich schon Frequent Traveller, wenn die Leute ihren Job verstanden hätten in Mexico beim Checkin. Ein Upgrade mit meinen Meilen geht auch nicht aus der gebuchten Klasse für meinen Rückflug musste ich mir erklären lassen. Jedenfalls hat mir der junge Mann dann angeboten für einen überschaubaren Betrag Business Class zu fliegen. Das hab ich mir dann geleistet.
Hab noch gefragt ob Lounge-Zugang dabei ist, das hat er verneint. Darauf hab ich es dann halt einfach mal ankommen lassen, auf dem Ticket steht ja schließlich Business Class. Wer sagt’s, die Dame war etwas überfordert und hat am Telefon niemanden erreicht 🙂 Beim scannen von meinem Ticket hat der PC wohl kein Zutritt ausgegeben, das hat sie mir versucht zu erklären. Aber ich hab sie einfach mal nicht verstanden. Asiaten hassen unangenehme Situationen und sie hat das ungefähr 30sek ausgehalten als dann niemand abgenommen hat hat sie mich rein gelassen. Tja… hier sitze ich jetzt in der Lounge und schreib bei gutem Internet und bequemem Sessel Blog.

Business Lounge in Seoul

Business Lounge in Seoul

Also bald ist A380 Premiere im oberen Deck! Es gibt sie immer noch, die Tage an denen ich meinen Job liebe 😉

 

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Lufthansa - Die neue Business Class

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Linker Einstieg - Premium Eco, Mitte - Eco, Oben - Business

Noch 3 Tage Südkorea

Den Rückflug vor Augen geht es jetzt in die entspannte Woche einer Montage. Versuche, Tests, Prüfungen und den Kunden zum Essen einladen, sich einladen lassen. Das führt mich zum Grund dieses Eintrags. Gestern beim koreanischen Sushi, was sehr lecker war, gab es lebenden Tintenfisch. Ich hab mit mir gekämpft aber ich wollte es nicht versuchen.

Tintenfisch (Lebensmittel), das ist ein Wikipedia-Artikel in dem es ein Video dazu gibt. Es war gestern ein formeller Abend da wollte ich nicht das Handy zücken. Ist in der koreanischen Küche wohl üblich, mich fröstelt es.

Beim schmökern gerade noch darüber gestolpert, koreanische Küche, lesenswerter Artikel.

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Miller Time in Daegu

Kim und ich haben gestern den Ofen übergeben und den Schriftkram erledigt. Im Miller Time haben wir uns dann noch einen Pitcher Miller reingefüllt und fettiges Essen genossen. Jetzt fahren wir im Auto nach Seoul und der arme Kerl sieht ziemlich verorgelt aus.

Na denn… 18:50 Uhr lande ich in FRA

Donghwasa Tempel

20150621_121122k Ein wirklich toller Tempel und sicher eine Ausflug wert. Das Wetter war echt schwierig zum fotografieren mit dem Handy, aber es macht mir oft so viel Spaß Bilder zu machen, dass es nicht mehr lange dauert bis ich mir ein Buch zum Thema kaufe und bald eine gute Kamera.

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33m Buddha-Statue in Donghwasa

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Die buddhistischen Gottheiten sind immer um Buddha angeordnet

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Schul-, Gebets- und Wirtschaftsräume im Tempel

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Eingangsbereich Donghwasa

Daegu – Korea

Wie China nur anders.

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Bin gestern in Seoul gelandet und mit dem Zug weiter nach Daegu gefahren. Dort angekommen hatte ich eine Stunde im Zimmer, bevor es mit dem Kunden zum Essen ging. Ungewöhnlich, ich war auch sehr müde, aber wenn der Verkaufsagent sich mit dem Kunden zum Essen verabredet, darf der Servicetechniker nicht fehlen. Ich wurde gefragt, was ich denn essen mag und ich habe geantwortet, was ich da immer sage. Irgendwas Koreanisches, nix besonderes, einfach was ihr jetzt sowieso gegessen hättet. Es gab dann etwas, das mit Hotpot verwandt ist. Ein Grill mit einer scharfen Suppe in der Mitte und dazu ähnliche Sachen wie beim Hotpot. Dünn geschnittene Schinkenscheiben, Rindfleisch, Schweinefleisch, Salate, Pilze, Dips, Knoblauchzehen und natürlich Sojasauce mit Wasabi. Die Stäbchen sind kleiner als in China, ob das immer so ist, wird sich die kommenden drei Wochen herausstellen. Gesessen wird auf dem Boden und beim Betreten des Restaurants werden die Schuhe gegen Schläppchen getauscht. Fotos hab ich keine gemacht, wäre irgendwie komisch gekommen, aber wenn ich die Woche mal allein unterwegs bin oder nur unseren Verkaufsagenten dabei habe, mach ich ein paar.

Tag 1 Montage:

Meine koreanischen Helfer und ich haben es heftig krachen lassen. Direkt im Anschluss an das Projekt gehe ich ja in den Urlaub und eine Verzögerung wollte ich nicht riskieren. Die Leute sind jedenfalls fleißig und geschickt, ich komm selber kaum zum Schrauben. Jetzt ist aufgefallen, dass hier noch Material fehlt, der Zeitplan steht und fällt mit der Ankunft dieser Lieferung. Das hab ich aber nicht in der Hand und es macht keinen Sinn sich deshalb verrückt zu machen. Der Jetlag hat sich wieder seltsam ausgeprägt. 3 Uhr morgens koreanischer Zeit werde ich wach. Das ist weder Mexiko Zeit noch MEZ. Aber es gibt ja einen Blog den ich tippen kann in der Zeit.

Donghwasa heißt die Attraktion die ich mir fürs Wochenende ausgesucht habe.

Tag 4 Montage:

Montage ist ganz gut gelaufen. Aber das beste war heute in WhatsApp die Nachricht von Jochen!

Mötley Crüe Abschiedstour Es war unser Glück, in dieser Zeit aufgewachsen zu sein 😀

Jetzt mach ich mich langsam fürs Frühstück fertig und dann nochmal mit neuer Frische ran an den Ofen. Der muss fertig werden vorm Urlaub 🙂

Wochenende:

Donghwasa hat nicht geklappt, hatte einerseits zu tun und dann ist der Tempel auch außerhalb der Stadt. Vielleicht kommendes Wochenende. Die Montage läuft gut.

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Essen mit unserem Verkaufsagenten

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Die Pizza kam mit einer Schere daher… normal hier

Und wieder Wochenende!

Der Job hier ist sehr arbeitsintensiv. Neben dem ohnehin schon sehr knapp bemessenen Zeitplan ist es in Korea wohl üblich, neben einer Installation noch auf „good will“-Basis die Anlagen, die man früher verkauft hat zu prüfen, was dieser Tage aber eine beachtliche Menge ist 🙂 Jetzt ist jedenfalls samstagfrüh und wir werden heute in ein anderes Werk fahren. Kulturell warte ich immer noch auf etwas Zeit, um den Donghwasa Tempel zu besuchen. Kulinarisch hab ich aber alles erlebt. Jeden Abend gehen Kim und ich essen und die Kantine beim Kunden besuche ich täglich.

 

Jeden Tag esse ich dieses Kimchi, im Wikipedia-Artikel steht das es Kimchi zu nahezu jedem Essen gibt. Bei mir gab es das zu jedem Essen.

 

A380 Premiere

Im A380-800 LH712 nach Seoul. Premium Eco direkt hinter dem Cockpit 🙂

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A380 dritte Reihe

A380 dritte Reihe

Was gut ist beim A380: die Premium Eco hat genau wie die Business Class in einer 747 einen eigenen Zugang. Dadurch ist das Boarding absolut entspannt. 30 Passagiere, die meisten sind Geschäftsreisende und sitzen zügig. Die Business und die First sind im ganzen oberen Bereich. Vielleicht ist ja wieder eine Stewardess so nett und führt mich nachts mal rum.

Jetzt bin ich gespannt auf den Flug, es soll ja viel ruhiger zugehen hier wie in einer anderen Langstrecken-Maschine.

Vor dem Start wird Saft gereicht… nett 🙂
Kalter Orangensaft mit Minze, sehr lecker, muss ich mir merken.

Gruß an alle Daheimgebliebenen. Ich melde mich, wenn ich da bin.

Wir rollen ewig nicht, die Startbahn West ist gesperrt wegen ungünstiger Winde. Dann schreibe ich halt noch kurz, was in der Premium Eco im blauen Beutel ist.

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Eine Zahnbürste mit Zahnpasta, warme Socken, eine Schlafmaske, Ohrstöpsel und ein Erfrischungstuch. Ich meine, in der Business ist auch nicht mehr drin. Unterm Sitz sind noch Schläppchen und eine kleine Flasche Wasser.

Me my Elise and I

Heute ist es soweit. Mit dem Oneway-Ticket nach Berlin und mit der Elise zurück. Das ist der Plan. Die letzten Tage konnte ich in WhatsApp verfolgen, wie sie so nach und nach zusammengebaut wurde.

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Das nächste Foto hab ich dann wahrscheinlich selber gemacht. By the way… toller Tag um offen zu fahren 🙂

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Heute ist in Berlin auch CL Finale. Das bemerkt man am Flughafen schon 🙂 Die Audi-Hostesse hielt mich für einen Fußballfan und hat mir den Schal geschenkt.

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Sieht gut aus in meinem Hof, die Kiste 🙂

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Lotus Elise MKII

 

Jetzt schläft die Liesel für 4 Wochen.

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Das Teil ist echt der Hammer. Marc, der Verkäufer, meinte ich soll damit auf jeden Fall Track Days (auf der Rennbahn) machen. Ich dachte erst Nee, mir reicht das so damit zu fahren. Das war eine Fehleinschätzung, ich bin einen Tag damit durch den Schwarzwald gefahren und mein Mut und mein Fahrkönnen reichten nicht aus, die Liesel in Verlegenheit zu bringen. Jede Kurve hat sie mit jeder Geschwindigkeit durchpflügt, ohne auszubrechen. Zweimal hatte ich Situationen, in denen mich die Beschleunigung überrascht hat. Ich wollte nur mal eben wo schnell durch. Man drückt da aus Gewohnheit kurz das Gaspedal durch und steigt wieder in die Eisen. Aber der Antritt war so heftig… war knapp beide Male 🙂 Wie wenn man einem Pferd in den Hintern pickt.

Track Days sind ein guter Gedanke, zumal die Kleine auch keine Assistenzsysteme hat. Kein ABS, kein ESP, ASR, noch nicht einmal Servolenkung. Da fühlt man die Straße noch. Hab auch mal Vollbremsungen probiert, wollte wissen wie sie reagiert. Sie beißt sich im Asphalt fest. Mein linkes Vorderrad blockiert zuerst und es riecht sofort nach verbranntem Gummi 😀

Schön war am Samstag die Fahrt durch Berlin, Marc meinte, das soll ich mal machen, mitten durch die Stadt. Ist echt cool, kleine Jungs winken einem zu, große Jungs kucken betont uninteressiert oder schmunzeln. Mädchen kucken abweisend oder lächeln. Aber das Auto wird wahrgenommen, von fast allen. Auf der Autobahn dasselbe Bild. In Ettlingen hat mich eine Familienkutsche innerhalb der Ortschaft überholt, ich bin 50 gefahren wo 50 war, keine Ahnung was sein Problem war. Man muss damit nicht schnell fahren, es reicht zu wissen, dass man könnte und wie die Leute auf einen reagieren ist egal bis lustig.

Boah verdeggel, ich muss packen für Korea. Heute geht’s mit dem A380 nach Seoul, wenn ich richtig kalkuliert habe bin ich auf dem Rückweg schon Frequent Traveller. Toi Toi Toi 🙂