Archiv für den Monat: Dezember 2015

Meine Tipps für beruflich Reisende Teil 1

Ich mach meinen Job jetzt schon eine ganze Weile und beim Anlernen eines neuen Mitarbeiters ist mir aufgefallen, dass ich einiges an Erfahrung in Sachen Reisen und der entsprechenden Ausstattung zusammen getragen habe. Daher die Idee hier einige Beiträge zu diesem Thema zu verfassen. Wie mache ich mir das Leben aus dem Koffer angenehm.

Die Unterhaltungselektronik für den Flug und im Hotel. Der Gewinn an Komfort im Flieger den ein Noise Canceling Kopfhörer bringt ist kaum in Worte zu fassen.


Der Bose QC25 war mein Einsteigermodel und ich hab das Teil immer noch auf jedem Flug dabei. Der Vorteil hier ist, dass man die Batterien (AAA) schnell wechseln kann und dann auch mal 13 Stunden Dauerbetrieb hin bekommt ohne Stromversorgung. Der Adapter auf die in Flugzeugen verwendeten Doppelklinkenstecker ist dabei. Für die Economy Class in der man keine Möglichkeit hat USB Geräte zu laden meine Erste Wahl. Man nimmt das Teil nicht mehr ab, denn selbst zum Schlafen ist es ohne Wiedergabe ein echter Segen. Aufsetzen, einschalten und sich wundern was die Noise Canceling Technik kann.

 

Wer In-Ear Kopfhörer bevorzugt dem kann ich den Bose QC20 empfehlen. Bringt die gleiche Leistung und trägt sich auch angenehm. Die große Stärke ist der integrierte Akku den man an gängigen USB Steckplätzen aufladen kann, wie man sie in der Premium Economy und Business Class findet. Klar man kann auch seinen externen Akku mit an Board nehmen. Einen Langstreckenflug ohne meine Bose Kopfhörer kann ich mir nicht mehr vorstellen. Probiert es aus, bisher hat jeder Vielflieger nach dem er sie einmal auf hatte gesagt: „Wow! Das ist unglaublich.“ Das Brummen der Triebwerke und all die gleichförmigen Geräusche werden fast zu hundert Prozent gefiltert. Vorsicht! Hier wurde kein Adapter auf Doppelklinke mit geliefert.

 

Um auch auf Reisen klangvoll Musik hören zu können, kommt man an vernünftigen Bluetooth Lautsprechern nicht vorbei. Mich haben die Bose Soundlink Mini II überzeugt. Man bekommt auch gute Reisetaschen und eine stylisches Walnuss Echtholzcover dazu. Klanglich ist die Box beeindruckend, dass man diesem kleinen Teil echten Bass entlocken kann bringt mich immer wieder zum Staunen. Das Teil ist klein und lässt sich gut verstauen, nur das Gewicht mit fast 700g sollte man nicht unterschätzen.

Frohes Fest

Die letzten Arbeitstage waren nochmal stressig aber auch schön. Letzte Woche in Bergamo hat mich der Kunde zur Weihnachtsfeier eingeladen, weil ich Freitags abends um 19:00 Uhr noch am Ofen geschraubt hab. Komm lass mal, wir haben jetzt Weihnachtsfeier, willst du mit kommen? Klar, aber nur kurz. Aus kurz wurde lang.
Die Woche vor Weihnachten waren Daniel und ich bei zwei Kunden in der Nähe von Köln. Natürlich sind wir auch nochmal zu unserem persönlichen Jahresabschluss was trinken gegangen. Bei der Gelegenheit hab ich einen Generalablass erworben. Das ist nämlich so, wer in einem heiligen Jahr und das haben wir aktuell, durch eine Heilige Pforte geht dem werden alle Sünde erlassen.

Dem Aufmerksamen Kathedralenbesucher ist sicher schon aufgefallen das die große mittlere Pforte immer verschlossen ist. Nur in Jubeljahren kann man eine Kathedrale durch die Heiligen Pforten betreten.

Heute, am 24.12. hab ich endlich Zeit um auch mal alte Videos zu bearbeiten und hoch zu laden. Jochen, da ist das Zeug.

Beim Tommy Lee Drum Solo hab ich erst die Tonspuren bearbeiten müssen, war halt total übersteuert. Ist jetzt gerade so erträglich. Mehr war nicht zu holen, aber so macht es wenigstens die Boxen nicht kaputt.

Shanghai, wie ich das sehe

Heute auf meinem Rückflug aus Shanghai hab ich mir Lufthansa Fly Net gegönnt und dabei gleich einen Hack heraus gefunden. Falls ihr mal Lufthansa fliegt und nur mal eben Mails holen wollt aber nichts bezahlen, dann geht das so.

Man logt sich beim Telekom Hotspot auf dem Flug ein, mit dem falschen Passwort. Danach kann man sein Passwort zurück setzen. Dafür muss man aber Mails holen können und dafür bekommt man Internetz 🙂 Mails, WhatsApp usw geht alles durch, ohne Kosten. Wie lange kann ich nicht sagen, ich hab mich jetzt bezahlter Weise angemeldet, 12,75 sind nicht die Welt. Ich hab auch gerade Geschäftlich gechattet und emails gelesen, das bekomm ich in der Reisekostenabrechnung unter.

Ancient tea house

Ancient tea house

Meine Sicht auf China wird von Mal zu Mal feiner. Dieses Mal hatte ich schlimmen Smog an einem Tag, um auch mal die schlechten Seiten zu berichten. Die Dramatik in unserer Presse kann ich nicht so bestätigen, aber es war heftig. Es laufen hier immer Menschen mit Staubmasken rum, das waren jetzt auch nicht mehr.

Am letzten Tag wurde ich von einem Taxifahrer abgezogen, nach sehr vielen Besuchen die völlig normal verliefen. Der Unterschied war einfach das an dem Tag es strömend geregnet hat und ich ganz offensichtlich dringend ein Taxi brauchte. Die Papiertüten von den Mitbringsel waren aufgelöst und ich sah wohl auch etwas durchnässt aus. Schlechte Verhandlungsposition und wenn die partout den Taxameter auslassen wollen und dir ne Fixpreis aufdrücken wollen… Viel Glück!

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Business Diner in Shanghai

Das war das Diner beim Abschlussessen. Auf meinem Trip nach Wenzhou konnte ich mal wieder in der Kantine essen die ich sehr mag. Der Kunde sagte auch ich soll mir was wünschen, also gab es Flusskrebse. Man kann das Essen hier genießen aber ich freu mich auf frische Brötchen zum Frühstück und nicht nur das.

Der letzte Abend in Shanghai

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M&Ms World am Peoples Square

Am letzten Abend waren Daniel und ich noch Besorgungen machen, was man halt so verspricht. Die Märkte beim Bund (Shanghai Waitan) waren bei Dunkelheit auch noch mal sehr sehenswert. Das es geregnet hat, machte die Sache im Hinblick auf Menschenmassen erträglicher.

Für zwei Tage nach Wenzhou

Sechs Uhr morgens, ich sitz mit Karen im Zug nach Wenzhou. Die Chinesische Hochgeschwindigkeitsverbindung, nicht ganz ein ICE. Aber besser wie mit China Eastern zu fliegen, viel besser.

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Draußen ist entweder übler Smog oder Herbstnebel, wer weiß das schon hier.

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Am Freitag hatten wir ein Geschäftsessen und wie immer hat man abwechselnd mit uns angestoßen. Aber Daniel und ich konnten das gut ab. Der junge Mann rechts von mir eher nicht so. Da hatten wir die fiese Idee, dem schießen wir die Lichter aus. So kams dann auch, noch mal mit ihm angestoßen und der total Verlust der Muttersprache trat mit sofortiger Wirkung ein. Mehr Details auf nachfrage. Wir waren noch ziemlich Fit und sind nochmal losgezogen.

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Dann hab ich nochmal mein Tatoo überarbeiten lassen. Jetzt ist es so wie es mal gedacht war. Im Stil der chinesischen Kunstschrift mit Pinseln, wobei der Künstler kleckst.

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Direkt nach dem Stechen

Hab während der Zugfahrt etwas geschmökert und bin über diesen Blog gestolpert.

Taiwanoca ein Deutscher in Taipei, liest sich sehr spannend. Irgendwie fasziniert mich Taipei immernoch.